UBS überweist in Steuerfall 800 Millionen Euro an Frankreich

Im Rahmen des französischen Steuerverfahrens hat die Schweizer Bank UBS die zivilrechtliche Schadenersatzzahlung geleistet. Die Großbank überwies 800 Mio. Euro an den französischen Staat, wie aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht des Instituts hervorgeht.

Im Dezember hatte ein französisches Berufungsgericht die UBS der illegalen Geldgeschäfte und der Geldwäsche von Erträgen aus Steuerbetrug schuldig gesprochen und eine Strafe von insgesamt 1,8 Mrd. Euro verhängt.

Ein Teil davon ist die Schadenersatzzahlung. Die UBS legte gegen die Strafe Berufung ein. Wird die Bank freigesprochen, erhält sie die 800 Millionen Euro zurück.

UBS-Konzernchef Ralph Hamers kostet außerdem das Debakel um den kollabierten Hedgefonds Archegos einen Teil seines Bonus. Hamers’ Gesamtvergütung für 2021 belief sich auf 11,5 Millionen Franken (11,44 Mio. Euro), wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht.