Ex-CEO Haselsteiner kündigte STRABAG-Syndikatsvertrag

Die Familienprivatstiftung rund um Ex-STRABAG-Chef Hans Peter Haselsteiner steigt aus dem Syndikatsvertrag des Bauriesen aus. Die Kernaktionsstruktur verändert sich dadurch grundlegend.

Haselsteiner habe seinen Vertrag mit der russischen Rasperia Trading, die dem Oligarchen Oleg Deripaska zuzuordnen ist, sowie mit der Uniqa- und der Raiffeisen-Gruppe gekündigt, nachdem alle Bemühungen, den russischen Anteil an sich zu ziehen, gescheitert seien, gab die STRABAG bekannt.

Hintergrund sind der Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen gegen Russland. Die STRABAG, die dort kaum noch Aktivitäten betreibt, zieht sich aus dem Land zurück und will keine Dividende an den russischen Kernaktionär Deripaska auszahlen.