Terror in Burkina Faso: Armee tötet 36 Extremisten

Im westafrikanischen Krisenstaat Burkina Faso sind bei einem Anti-Terror-Einsatz im Osten des Landes nach Angaben der Armee mindestens 36 Extremisten „neutralisiert“ worden. Wenige Tage zuvor hätten die Terroristen 24 Soldaten bei Angriffen auf die östlichen Ortschaften Natiaboani und Napade getötet, teilte die Armee heute mit.

Das Ziel des Anti-Terror-Einsatzes sei, den an den Niger grenzenden Osten des Landes zu sichern. Ob die Extremisten getötet oder gefangen genommen wurden, blieb offen.

Das Land mit 21 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen befindet sich seit 2019 in einer schweren humanitären Krise. Bewaffnete Gruppen, die zum Teil den Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) oder al-Kaida die Treue geschworen haben, sind dort und in den benachbarten Ländern Mali und Niger aktiv. Auch langwierige Dürren und Hungersnöte machen dem trotz reicher Goldvorkommen verarmten Land zu schaffen. Seit einem Putsch im Jänner regiert dort das Militär.