Iran: Antiisraelische Demos am Al-Kuds-Tag

Am Al-Kuds-Tag veranstaltet der Iran nach zweijähriger CoV-bedingter Pause wieder landesweit antiisraelische Demonstrationen. Laut Staatssender IRIB nahmen heute in der Hauptstadt Teheran Hunderttausende an den Kundgebungen teil und riefen antiisraelische Slogans.

Mit den Al-Kuds-Demos – al-Kuds (die Heilige) ist der arabische Name für Jerusalem – zeigt die iranische Führung seit über vier Jahrzehnten ihre Unterstützung für den palästinensischen Widerstand gegen Israel sowie die Befreiung Jerusalems.

Am Vortag des Al-Kuds-Tages hatten die Revolutionsgarden laut Nachrichtenagentur Fars eine Erklärung veröffentlicht, in der es hieß, die Zeit sei gekommen, um dem „usurpatorischen israelischen Regime“ ein Ende zu setzen.

Die 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini eingeführten und staatlich organisierten Al-Kuds-Kundgebungen finden immer am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan statt.