Gasspeicher in Salzburg: Bericht über Söder-Brief an Nehammer

Ein weitgehend leeres und direkt mit dem deutschen Netz verbundenes Gasdepot im Salzburger Haidach sorgt in Bayern weiter für Debatten. Der laut Betreiber zweitgrößte Gasspeicher von Mitteleuropa deckt unter anderem die Spitzenlasten des bayerischen Chemiedreiecks ab. Um Bayerns Versorgung mit Erdgas auch in Zukunft sicherzustellen, hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun mit einem Brief an Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) gewandt, wie der Bayerische Rundfunk gestern berichtet.

Söder wolle mit der Vorgangsweise „entsprechende Regelungen“ erreichen, „die die ausreichende Befüllung auch des Speichers Haidach sicherstellen können“.

Das Gaslager in Haidach „war schon immer eine Besonderheit“, heißt es dazu beim deutschen Magazin „Focus“, auch mit Verweis auf ein von der deutschen Regierung erlassenes Gesetz, das ab dem Sommer Mindestfüllmengen für Gasspeicher vorschreibt: Da das Gesetz „eben nur für Speicher auf deutschem Boden“ gelte, habe Deutschland „keinerlei Handhabe“, um die Speicher in Haidach wieder aufzufüllen.

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