Kritik an US-Polizei nach Massaker in Texas

Die Polizei gerät nach dem Blutbad in einer Volksschule im US-Bundesstaat Texas wegen ihres Vorgehens unter Druck. Eltern werfen den Einsatzkräften vor, zu lange untätig gewesen zu sein und nicht rechtzeitig eingegriffen zu haben. Die Behörden bestätigten gestern, dass der Schütze rund eine Stunde in dem Klassenzimmer verbracht habe, in dem er auf die Schulkinder und Lehrerinnen schoss. Erst dann habe die Polizei den Raum betreten und den 18-Jährigen erschossen. Weiters hieß es, den Polizisten habe es an Spezialausrüstung gefehlt.

NRA-Treffen mit Trump

Das Schulmassaker fachte die Debatte über schärfere Waffengesetze in den USA erneut an. Heute Freitag tritt der frühere US-Präsident Donald Trump in Texas bei der Jahrestagung der mächtigen Waffenlobby NRA auf. Der Republikaner ist vehement gegen eine Verschärfung der Waffengesetze. Trumps Teilnahme an der Veranstaltung stand bereits seit einiger Zeit fest. Der Hersteller des Sturmgewehrs, das bei dem Schulmassaker verwendet wurde, verzichtet hingegen auf die Teilnahme am Jahrestreffen.

Herzogin Meghan in Uvalde

Gestern gedachte in Texas auch Herzogin Meghan der Opfer. Sie besuchte die kleine Gemeinde und legte Blumen nieder. Die 40-Jährige sei in ihrer persönlichen Rolle als Mutter nach Uvalde gereist, erklärte eine Sprecherin. Die Ehefrau von Prinz Harry hat mit dem Queen-Enkel zwei kleine Kinder – Archie und Lilibet.

Meghan Markle, Herzogin von Sussex
AP/Jae C. Hong