Mehr als 20 Todesopfer bei Busunfall in Indien

Im Norden Indiens ist gestern ein Reisebus mit hinduistischen Pilgerinnen und Pilger in eine Schlucht gestürzt, mindestens 22 Menschen kamen dabei ums Leben. Sieben weitere Menschen seien bei dem Unglück in der Himalaya-Region Uttarakhand schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Zu den genauen Umständen des Unfalls und der möglichen Ursache machte die Polizei bisher keine Angaben. Die Pilgernden waren zu dem entlegenen Wallfahrtsort Yamunotri unterwegs. Das Unglück ereignete sich in etwa 160 Kilometer Entfernung von Dehradun, der Hauptstadt des Bundesstaats Uttarakhand.

In dem Bundesstaat liegen einige der heiligsten Stätten des Hinduismus. Diese werden jedes Jahr von Millionen von Menschen besucht. Die Straßen im Himalaya sind allerdings oft in schlechtem Zustand.