Klimakonferenz: Appelle von Van der Bellen und Schwarzenegger

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat bei der sechsten Ausgabe der Klimaschutzkonferenz Austrian World Summit passend zum Motto „Creating Hope – Inspiring Action“ zu Optimismus aufgerufen.

Gleichzeitig betonte er aber auch die Dringlichkeit, jetzt zu handeln: „Menschen verstricken sich in Kriege und Machtkämpfe miteinander und überhören die immer lauter werdenden Warnungen vor einer viel größeren Gefahr. Egal ob Pandemie oder Finanzkrise, immer wieder war anderes wichtiger und jetzt läuft uns die Zeit davon.“

Ende der „Sucht nach fossilen Energieträgern“

Für ein Ende der „Sucht nach fossilen Energieträgern“ trat der aus Kanada zugeschaltete Arnold Schwarzenegger ein, denn die Technik zur Energiewende gebe es bereits. Es gehe darum, eine Zukunft ohne Luftverschmutzung zu verwirklichen, die schon jetzt jährlich sieben Millionen Menschenleben koste, sagte der Initiator der Konferenz abschließend.

Arnold Schwarzenegger ist bei der Klimakonferenz zugeschalten
AP/Theresa Wey

Aktivisten und Aktivistinnen von „Fridays for Future“ werfen dem österreichischen Klimagipfel aber Greenwashing vor. Politischen Akteuren und Akteurinnen werde eine Bühne geboten, einige Nebenaspekte ihrer Arbeit als klimafreundlich darzustellen, „obwohl bekannt ist, dass dieselben Personen und Institutionen im großen Ganzen Klimaschutz seit Jahren oder Jahrzehnten blockieren“, heißt es gegenüber ORF.at.

Als Beispiel nannte die Klimaschutzbewegung die Auszeichnung des Generalsekretärs der Wirtschaftskammer, Karlheinz Kopf, zum Klimaaktionshelden.