Bei schwerer Gaskrise: Deutschland arbeitet an Preisumlage

Mit einem neuen Mechanismus könnte die deutsche Bundesregierung starke Preissprünge beim Gas gerechter auf die Verbraucherinnen und Verbraucher verteilen. Ein Entwurf für eine Änderung des Energiesicherungsgesetzes sieht als zusätzliche Option ein Umlagesystem vor.

Damit könne die Belastung „gleichmäßiger“ auf die Gesamtheit der Verbraucherinnen und Verbraucher verteilt werden, hieß es in dem Entwurf. Dieser lag der dpa heute vor.

Konkret geht es demnach um einen im Wege einer Umlage finanzierten Ausgleich. Diesen würden Gasimporteure in Deutschland bekommen, die derzeit wegen der starken Drosselung russischer Gaslieferungen schwer belastet sind – weil sie Preissprünge nicht an Kundinnen und Kunden weitergeben können.

Regierungskreise: Kein finaler Entwurf

In Regierungskreisen war die Rede davon, dass es sich noch nicht um einen finalen Entwurf handle. Es werde nach neuen Instrumenten gesucht, um im Falle einer Gasmangellage schwere Belastungen für Gaskunden zu verhindern.