Feiern zu ukrainischem Unabhängigkeitstag auch in Wien

Ukrainerinnen und Ukrainer haben gestern Abend den 31. Unabhängigkeitstag der Ukraine mit einem Gottesdienst im Stephansdom in Wien begangen und für ihre kriegsgeplagte Heimat gebetet. Im Anschluss zogen laut Polizeiangaben etwa 900 Personen lautstark durch die Wiener Innenstadt – sie sangen ukrainische Lieder und skandierten jene Slogans, die seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine vor genau sechs Monaten auch immer wieder bei Demos in Wien zu hören waren.

Feierlichkeiten weltweit

Ukrainerinnen und Ukrainer haben gestern Abend den 31. Unabhängigkeitstag der Ukraine weltweit begangen.

„Beten wir für viele Menschen, die wach alle diese Vorgänge verfolgen und bereit sind zu einem Friedensdienst, zu Gebeten, aber auch zu liebender, helfender Tat in Solidarität mit einem so schlimm durch einen ausländischen Aggressor hergerichteten Land“, sprach in seinen Fürbitten Dompfarrer Toni Faber, der den Gottesdienst gemeinsam mit ukrainischen Geistlichen zelebrierte. „Bleiben Sie meinem Volk gewogen“, appellierte der ukrainische Botschafter in Wien, Wassyl Chymynez, in einer Rede von der Kanzel an anwesende Österreicherinnen und Österreicher.

Auch in Deutschland gab es ähnliche Veranstaltungen. Tausende protestierten etwa in Berlin nach Gebeten in der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz gegen den Krieg.