San Sebastian: Seidls „Sparta“ kämpft um Goldene Muschel

Morgen Abend wird auf dem 70. Internationalen Filmfestival von San Sebastian die Goldene Muschel vergeben, und der österreichische Regisseur Ulrich Seidl liegt mit seinem neuen Film „Sparta“ gut im Rennen.

Im Rennen um den Hauptpreis des Wettbewerbs hat er allerdings starke Konkurrenz. Vor allem stechen in diesem Jahr drei junge spanische Regisseure hervor.

Zweifelsohne gehörte „Sparta“ zu den Überraschungen auf dem Filmfestival. Wegen Anschuldigungen gegen Seidl im Zusammenhang mit den Dreharbeiten mit Kindern hatte das Filmfestival von Toronto den Film aus dem Programm genommen, das Filmfest Hamburg die Überreichung des Douglas-Sirk-Preises an den österreichischen Filmemacher („Hundstage“) sistiert.

Bei seiner Weltpremiere am Sonntag überzeugte „Sparta“ schließlich Publikum wie Presse. Festivaldirektor Jose Luis Rebordinos meinte zur APA, es sei wahrscheinlich Seidls „bester Film“.