Russland sagt Gespräche über Rüstungskontrolle ab

Russland hat die mit Spannung erwarteten Rüstungskontrollgespräche mit den USA verschoben. „Die Sitzung des bilateralen Koordinierungsausschusses zum russisch-amerikanischen START-Abkommen“ werde „nicht zu den angegebenen Terminen stattfinden“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur TASS.

Die Gespräche würden auf ein späteres Datum verschoben. Weitere Einzelheiten nannte der Sprecher nicht. Die ursprünglich zwischen dem 29. November und dem 6. Dezember in Kairo geplanten Gespräche sollten trotz der Spannungen hinsichtlich des Ukraine-Konflikts stattfinden.

Die USA hatten im November erklärt, sie erwarteten ein baldiges Treffen mit Russland, um die mögliche Wiederaufnahme von Inspektionen im Rahmen von New START, einem wichtigen nuklearen Abrüstungsvertrag zwischen den beiden Ländern, zu besprechen.

Moskau habe keinen Grund für die Absage des Treffens in Kairo genannt, sagte der nationale Sicherheitssprecher des Weißen Hauses, John Kirby. „Wir würden es gerne sehen, wenn es so schnell wie möglich wieder in den Zeitplan aufgenommen wird“, fügte er hinzu.