Bayerische Staatsoper hat neuen „Lohengrin“

Die Bayerische Staatsoper hat einen neuen „Lohengrin“. "Der „Lohengrin" hat eine besondere Bedeutung für dieses Haus“, sagte Opernintendant Serge Dorny gestern nach der Premiere der Neuinszenierung der Richard-Wagner-Oper in München – und dankte dem gesamten Ensemble für eine „herausragende“ Leistung.

Zuvor hatte es viel Applaus gegeben für die insgesamt eher schlichte, weitgehend klassische Neuproduktion von Regisseur Kornel Mundruczo und Dirigenten Francois-Xavier Roth, der Teile des Orchesters – die Fanfaren – vom Zuschauerraum aus spielen ließ.

Johanni van Oostrum als Elsa von Brabant und Mika Kares als König Heinrich begeisterten das Publikum. Auch Klaus Florian Vogt in der Titelrolle wurde gefeiert.

Regisseur Mundruczo verzichtete auf eine überraschende Interpretation der romantischen Schwanenritteroper und erzählte die Geschichte über die Hoffnung auf den Erlöser von Brabant mit viel Pathos und in weitgehend weiß gehaltenem Bühnenbild.