ORF-Gesetz: Gemischte Reaktionen auf Digitalnovelle

Medienministerin Susanne Raab (ÖVP) und die grüne Klubchefin Sigrid Maurer haben gestern die Digitalnovelle des ORF-Gesetzes präsentiert. Sie bringt Einschränkungen, aber auch Ausweitungen. So darf der ORF künftig auch alleine für Online produzieren.

In ORF.at soll es 70 Prozent Bewegtbild und 30 Prozent Text geben, wobei die Textbeitragszahl pro Woche auf 350 beschränkt werden soll. Die Siebentagebeschränkung für die TVthek fällt, eine Haushaltsabgabe soll kommen. Reaktionen darauf fielen gemischt aus.

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Kirchenvertreter: Plus und Minus in neuem ORF-Gesetz

Christoph Riedl, Vertreter der katholischen Kirche im ORF-Publikumsrat, hat heute im Gespräch mit Kathpress eine Einschätzung zum tags zuvor von Regierungsseite vorgelegten Entwurf eines neuen ORF-Gesetzes geäußert.

Als positiv bewertete er die geplante Haushaltsabgabe, die für Klarheit bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und für eine gerechtere Verteilung der Kosten sorgen werde, ebenso sei zu begrüßen, dass dem ORF nun neue Möglichkeiten digitaler Präsenz offenstehen sollen.

Kritisch sieht der St. Pöltner Caritas-Generalsekretär und frühere ORF-Religionsjournalist die Beschränkung der „Blauen Seite“ ORF.at und die weiterhin fehlenden objektiven Kriterien für Medienförderung in Österreich.

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