Neue Hitzewelle in Italien: Behörden warnen

Erneut ist Italien mit einer Hitzewelle konfrontiert. Vor allem die nördlichen und zentralen Regionen des Mittelmeer-Landes sind heute betroffen. Dem Wetterdienst Ilmeteo.it zufolge können durch das derzeitige Hochdruckgebiet „Nero“ in Rom Höchsttemperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden – in Florenz und Bologna 37 bis 38 Grad.

Auch in Südtirol dauert die Hitze an. Das italienische Gesundheitsministerium hat für 16 Städte die höchste Hitzealarmstufe ausgerufen. Das bedeutet, dass dort auch für gesunde Menschen negative körperliche Auswirkungen drohen können.

Gesundheitliche Belastung

Zwar gehen Wetterdienste davon aus, dass die aktuelle Hitzewelle nicht so intensiv wird wie die vergangenen Hitzewellen im Juli mit Höchsttemperaturen in einigen Gebieten weit über 40 Grad. Allerdings komme derzeit erschwerend hinzu, dass die Hitze rund fünf Tage am Stück anhalten soll und eine hohe Luftfeuchtigkeit erwartet wird. Besonders für Alte und Kranke sowie Kleinkinder ist das enorm anstrengend und teils sogar hochgefährlich.

Hohe Temperaturen in den Bergen

Im Norden Italiens sorgt man sich zudem um die Temperaturen in hoch gelegenen Gebieten. An Südtirols höchster Wetterstation (3.400 Meter) seien gestern 14,5 Grad gemessen worden, schrieb der Südtiroler Landesmeteorologe Dieter Peterlin auf Twitter (X). „Bisheriger Rekord sind 15,4 Grad Celsius, die im Juli 2015 gemessen wurden“, so Peterlin.