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Unter NS-Raubkunst-Verdacht

Das Schiele-Porträt „Bildnis Wally“ kommt wieder nach Wien zurück. Im Gegenzug zahlt die Stiftung Leopold 19 Mio. Dollar (14,8 Mio. Euro) an die Erben der jüdischen Vorbesitzer. Das Gemälde war 1998 in New York unter dem Verdacht, es handle sich um NS-Raubkunst, beschlagnahmt worden. Umstritten war insbesondere, wie viel der kürzlich verstorbene Besitzer, der Sammler Rudolf Leopold, über die jüdischen Vorbesitzer wusste, denen das Bild in der Nazi-Zeit abgepresst worden war. Der Streit um das Schiele-Bild war der Auslöser für die Restitutionsdebatte in Österreich.

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