Bombenexplosion in Bangkok: Weiter Ausnahmezustand

Bei einer Bombenexplosion in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist heute Früh ein Mann schwer verletzt worden. Der Sprengsatz sei mit einem Gummiband zusammengebunden und in einem Müllsack versteckt gewesen, teilte die Polizei mit. Die Bombe sei um 2.00 Uhr (Ortszeit) in einer Allee in der Nähe des Siegesdenkmals detoniert. In der Gegend, in der üblicherweise reger Verkehr herrscht, stehen mehrere Regierungsgebäude.

Erst am Sonntag waren bei einem Bombenanschlag in Bangkok ein Mann getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Der Anschlag hatte sich im Einkaufsviertel ereignet, das die oppositionellen „Rothemden“ während der Unruhen vor zwei Monaten besetzt hatten.

Kein Ende des Ausnahmezustands in Sicht

Der in der thailändischen Hauptstadt geltende Ausnahmezustand wird in absehbarer Zeit nicht aufgehoben werden. Die Behörden fürchteten anhaltende Aktivitäten der „Rothemden“, berichtete die „Bangkok Post“ heute in ihrer Internetausgabe unter Berufung auf Quellen im Krisenzentrum CRES.

Man sei sehr besorgt über die Situation in der Hauptstadt. Daher werde Bangkok die letzte Provinz sein, in der der Ausnahmezustand aufgehoben werden könne, hieß es.