Thailand: Oppositionelle wegen Terrorismus geklagt

Mehrere Monate nach der Niederschlagung regierungsfeindlicher Proteste in Bangkok sind 17 Mitglieder der thailändischen Oppositionsbewegung wegen Terrorismus angeklagt worden. Bei einer Verurteilung droht ihnen im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

Im Zuge der Protestbewegung kam es zu schweren Ausschreitungen in Bangkok und anderen Landesteilen. Mindestens 90 Menschen kamen ums Leben, rund 1.900 weitere wurden verletzt.

Die als Rothemden bezeichneten Oppositionellen, die die Proteste gegen die Regierung anführten, sind überwiegend Anhänger des 2006 gestürzten und exilierten Regierungschefs Thaksin Shinawatra, des Idols großer Teile der verarmten Landbevölkerung.