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Strategisch günstige Lage

Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bürgerkrieg und den Folgen der Tsunami-Katastrophe von 2004 verfolgt Sri Lanka ehrgeizige Pläne: Die Regierung unter Präsident Rajapaksa will den Inselstaat im Indischen Ozean zur internationalen Drehscheibe für den Schiffsverkehr ausbauen. Zugute kommt Sri Lanka seine äußerst günstige Lage an einer der weltweit wichtigsten Hochseerouten. Die interessiert auch jemand anderen: China. Derzeit finanziert die Volksrepublik ein riesiges Hafenprojekt an der Südküste. Sri Lanka verspricht sich davon einen kräftigen wirtschaftlichen Entwicklungsimpuls, China besetzt einen weiteren wichtigen strategischen Außenposten.

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