Nicht zugelassener Generdapfel in Schweden entdeckt

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Der Chemiekonzern BASF hat auf Feldern in Nordschweden Pflanzen des noch nicht zugelassenen Generdapfels Amadea entdeckt. Es habe sich um „sehr geringe Mengen“ gehandelt, teilte die BASF-Tochter Plant Science heute im deutschen Limburgerhof mit. Auf den Feldern wird eigentlich der von der EU-Kommission zugelassene BASF-Generdapfel Amflora angebaut.

Amadea soll eines Tages Nachfolgerin von Amflora werden. BASF hatte erst in der vergangenen Woche die Zulassung des neuen Erdapfels beantragt. Wie es zu der Vermischung kommen konnte, ist nach Angaben des Unternehmens noch unklar.

Die EU-Kommission und die schwedischen Behörden verlangten von der BASF Informationen, wie es zu der Panne kommen konnte. „Offensichtlich ist irgendwo ein Fehler gemacht worden“, sagte ein Kommissionssprecher. Die Kommission wolle sicherstellen, „dass so etwas nicht noch einmal anderswo passieren kann“.