Streit über Verantwortung

Nach der verheerenden Chemiekatastrophe in Ungarn suchen Helfer immer noch fieberhaft nach sechs vermissten Personen, andere Quellen sprechen von drei Vermissten. Sie dürften unter den roten Schlammmassen, die aus dem Becken einer Aluminiumfabrik ausgetreten sind, ums Leben gekommen sein, hieß es am Mittwoch. Damit könnte die Zahl der Opfer auf bis zu zehn steigen. Unterdessen geht der Streit über die Verantwortung an dem Unglück weiter: Der Aluminiumhersteller MAL AG ist sich keiner Schuld bewusst, Premier Orban ortet jedoch „menschliches Versagen“.

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