BlackBerry-Sperre in den Emiraten abgewendet

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Die BlackBerry-Services des Herstellers Research in Motion (RIM) werden in den Vereinigten Arabischen Emiraten auch künftig uneingeschränkt nutzbar sein. Das teilte die nationale Telekombehörde TRA heute mit.

Die Emirate hatten im Sommer mit der Androhung einer Sperre aufhorchen lassen und nannten Sicherheitsbedenken als Grund.

Zugriff auf verschlüsselte Daten

Ein Dorn im Auge ist den Behörden vor allem die Verschlüsselung der Daten, die außerdem über ausländische Server weitergeleitet werden. Damit werden die Inhalte einer möglichen staatlichen Kontrolle entzogen.

Mittlerweile habe RIM technische Lösungen bereitgestellt, so dass alle Services weiterlaufen könnten. Die TRA lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Handyhersteller.

Geschäftsmetropole Dubai gefährdet

Die Emirate hatten im August angekündigt, die BlackBerry-Dienste ab 11. Oktober zu sperren, wenn RIM bis dahin keine technische Lösung zur Einbindung der Behörden vorlege.

Das Verbot hätte rund 500.000 lokale BlackBerry-Nutzer wie auch Geschäftsreisende betroffen und Dubais Status als Geschäftsmetropole gefährdet. Auch in Saudi-Arabien und Indien hat RIM mit den Behörden bereits eine Einigung erzielt.