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Schlechte Lesbarkeit als „Lernturbo“

Gut lesbare Schulbücher sind ein Unding. Das besagt eine bemerkenswerte Studie der US-Eliteuni Princeton. Offenbar braucht es im Gegenteil Hürden bei der Lesbarkeit, damit man sich Inhalte leicht merken kann: Tests mit „hässlichen“ Schriften verbesserten Lernerfolge um 14 Prozent. Die Studienautoren halten das für eine kleine Sensation, die gerade in Zeiten magerer Bildungsbudgets ein Segen sei. In der Kollegenschaft werden die Studienresultate zwar nicht bestritten, neue Schulbücher brauche es demnach aber nicht - da jeder den eigenen „Lernturbo“ selbst einschalten könne.

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