USA: Terrordrohungen „sehr ernst“

Die USA erwarten nach Drohungen der Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) weitere Anschlagsversuche. Die am Samstag bekanntgewordene Drohungen von Al-Kaida seien „sehr ernst“, sagte US-Generalstabschef Mike Mullen gestern im Fernsehsender ABC: „Ich glaube, was sie sagen.“

Al-Kaida habe auf der Arabischen Halbinsel ihre Strukturen verstärkt. Das sei gefährlich. Die USA wollten sich deshalb insbesondere auf den Kampf gegen die Organisation im Jemen konzentrieren.

AQAP hatte die Verantwortung für die beiden Ende Oktober entdeckten Paketbomben aus dem Jemen übernommen. Sie waren an jüdische Einrichtungen in den USA adressiert. Nun hatte die Organisation in einem von ihr veröffentlichten Internetmagazin weitere Anschläge nach diesem Muster angedroht und von einer „Strategie der tausend Wunden“ gesprochen - häufigen kleineren Attentaten anstatt einer großen Operation wie am 11. September 2001. Ziel solle es dabei sein, „den Feind verbluten zu lassen“ und größtmöglichen ökonomischen Schaden anzurichten.