Bombenanschlägen im Irak: Mindestens 17 Tote

Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Bagdad sind heute nach jüngsten Meldungen mindestens 17 Menschen in den Tod gerissen und mehr als 100 verletzt worden. Der schwerste Anschlag ereignete sich nach Polizeiangaben auf einem Marktplatz im Stadtviertel Baiyaa. Sechs Menschen kamen dort ums Leben, als ein geparktes Auto explodierte; 42 Personen wurden verletzt.

Nur eine Stunde zuvor wurden bei fast zeitgleichen Anschlägen nahe der schiitischen Moussa-al-Kadhim-Moschee acht iranische Pilger getötet, wie Sicherheitskräfte mitteilten. 52 Menschen erlitten Verletzungen.

Blitzbesuch von Westerwelle

Heute hielt sich auch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zu einem Kurzbesuch in Bagdad auf. Er wolle ein Signal der Unterstützung für die Stabilisierung im Irak geben, sagte der Minister.