Selbstmordanschläge in irakischer Stadt Ramadi

Im Westen des Iraks sind bei zwei Selbstmordanschlägen mindestens 17 Menschen getötet worden. 47 weitere seien verletzt worden, hieß es. Die meisten Todesopfer seien Polizisten. Der Gouverneur der Provinz Anbar erklärte, zunächst sei ein Sprengsatz in einem Kleinbus in der Nähe eines Regierungsgeländes gezündet worden. Kurz darauf sei in einem als Krankenwagen getarnten Fahrzeug eine weitere Bombe detoniert.

Ramadi liegt rund 100 Kilometer westlich von Bagdad und war in der Vergangenheit eine Hochburg von Angehörigen der Al-Kaida. In den vergangenen Jahren wurden die Extremisten jedoch von örtlichen Bürgerwehren verdrängt.

Vor wenigen Tagen war der irakische General Imad Haschem im Westen von Bagdad von unbekannten Angreifern erschossen worden, seine Tochter erlitt bei dem Überfall Verletzungen. Bei einem anderen Anschlag im Westen Bagdads wurde am Mittwochabend ein Oberstleutnant der irakischen Polizei, Majid Hamid, verletzt.