Afghanistan: 14 Zivilisten bei Anschlag getötet

Bei einem Anschlag in Südafghanistan sind NATO-Angaben zufolge mindestens 14 Zivilisten getötet worden. Weitere Menschen seien verletzt worden, als ihr Fahrzeug von einer am Straßenrand deponierten Bombe in die Luft gesprengt wurde, teilte die Internationale Schutztruppe ISAF heute mit.

Der Anschlag ereignete sich in Nahr-e Saraj in der Provinz Helmand. Trotz der Präsenz von 150.000 ausländischen Soldaten hat die Gewalt in Afghanistan in diesem Jahr das größte Ausmaß seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban vor neun Jahren erreicht. Die Zivilbevölkerung ist am stärksten betroffen.