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Umwege zum Modernismus

Ein geschmuggelter „Ulysses“ von James Joyce und Plastiken von Alberto Giacometti, die als besseres Altmetall galten: Blickt man auf die Haltung des US-Zolls in den 1920er Jahren, dann hatten die großen Werke der Moderne einen schweren Stand, wollten sie in die USA. Doch auch in der Öffentlichkeit sah es nicht besser aus. Es waren die Immigranten und die Afro-Amerikaner, die den Modernismus in den USA heimisch machten, erinnert der Literaturwissenschaftler Werner Sollors. Erst mit dem Zweiten Weltkrieg entdeckten die USA, dass Kunst und Modernismus entscheidend für das Bild der Staaten in der Welt sind.

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