Kalifornien mit elendsten US-Städten

Kalifornien präsentiert sich nach einem Ranking des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ als der US-Bundesstaat mit den ärmlichsten Städten der USA: Im Ranking der „20 elendsten Städte“ finden sich gleich acht kalifornische Gemeinden inklusive des traurigen „Siegers“, nämlich der kalifornischen Stadt Stockton.

Aber auch Florida kommt nicht gut weg, rangiert doch Miami gleich dahinter auf dem zweiten Platz, noch vor den kalifornischen Orten Merced, Modesto und Kaliforniens Hauptstadt Sacramento.

Arnold Schwarzenegger habe das Gouverneursamt mit einem Negativrekord von nur 22 Prozent Zustimmung im letzten Jahr als Gouverneur verlassen, angesichts der Zustände in den kalifornischen Städten sei das auch kein Wunder, räsonierte „Forbes“. Der als „Golden State“ bezeichnete Bundesstaat an der Westküste präsentiere sich keineswegs mehr glänzend.

Kriterien: Immobilien, Steuern, Kriminalität

Bewertet wurde im Ranking die mangelnde Attraktivität der US-Städte nach Immobilienpreisen, Hausversteigerungen, Steuerbelastung, Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Einbezogen wurde auch die durchschnittlich aufgewendete Zeit für den Weg zur Arbeit sowie „soft facts“ wie das Wetter und das Abschneiden der örtlichen Sportteams.

Untersucht wurden die 200 bevölkerungsstärksten Gebiete der USA. Chicago findet sich auf Platz sieben, die Autometropole Detroit auf Platz 15 und die US-Hauptstadt Washington DC auf Rang 16 der Liste.