PKK kündigt Waffenruhe mit Türkei auf

Die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) hat ihre einseitig erklärte Waffenruhe im Kampf gegen Kräfte der türkischen Regierung aufgekündigt. In einer gestern verbreiteten Erklärung habe die PKK zudem die türkische Regierungspartei AKP beschuldigt, zur Lösung des Kurdenkonflikts nicht bereit zu sein, wie die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat weiter berichtet.

Die Waffenruhe war im November vergangenen Jahres bis zum Zeitpunkt der türkischen Parlamentswahl im Sommer 2011 verlängert worden. Diese Entscheidung hatte die PKK einen Tag nach einem Selbstmordattentat auf einen Polizeiposten im Zentrum von Istanbul bekanntgegeben.

Die PKK erklärte damals, sie unternehme Schritte für einen Frieden und eine demokratische Lösung des Kurdenkonfliktes und sei an der Ausführung und Planung des Anschlags nicht beteiligt gewesen. Die Bewegung bereite sich auf „historische Schritte“ vor.