Schauspielerin Annie Girardot gestorben

Die französische Schauspielerin Annie Girardot ist heute 79-jährig in einem Spital in Paris verstorben. Das berichtete AFP unter Berufung auf die Enkelin der Schauspielerin. „Sie ist friedlich eingeschlafen, meine Mutter und ich waren an ihrer Seite“, so Lola Vogel. Die Schauspielerin hatte seit mehreren Jahren an Alzheimer gelitten.

Girardot drehte mehr als 100 Filme, ihre erste größere Rolle hatte sie 1960 in dem Visconti-Drama „Rocco und seine Brüder“ (mit Alain Delon), es folgten unter anderem 1967 „Lebe das Leben“ (mit Yves Montand), 1969 „Der Mann, der mir gefällt“ (mit Jean-Paul Belmondo), 1974 „Die Ohrfeige“ (mit Isabelle Adjani) und 1995 „Les Miserables“ (mit Jean-Paul Belmondo).

2001 und 2005 war Girardot, die am 25. Oktober 1931 geboren wurde, in zwei Filmen des österreichischen Regisseurs Michael Haneke zu sehen. In dem Drama „Die Klavierspielerin“ agierte sie an der Seite von Isabelle Huppert und Benoit Magimel; in „Cache“ waren Juliette Binoche und Daniel Auteuil ihre Filmpartner.