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Gbagbo verstaatlicht Kakaohandel

Im Schatten der Revolten in den nordafrikanischen Ländern kämpft der im November 2010 abgewählte Präsident der Elfenbeinküste, Gbagbo, verzweifelt um seine Macht. Sein jüngster Coup ist der Versuch, den Kakaohandel unter seine Kontrolle zu bringen. Demnach dürfen Bauern ihre Bohnen nur noch an den Staat verkaufen, ließ er im Staatsfernsehen verlauten. Doch dieser Plan könnte Gbagbo selbst schaden: Der Staat müsste dann nämlich mit einem Schlag Kakao im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar kaufen, lagern und transportieren. Und das könnte den strauchelnden Gbagbo endgültig zu Fall bringen.

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