Mindestens 16 Tote bei Unruhen in Karachi

Bei schweren Unruhen in der südpakistanischen Hafenmetropole Karachi sind innerhalb von 24 Stunden mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie Sanitäter heute mitteilten, wurden sechs weitere Menschen verletzt, als sich Anhänger der in der Provinz Sindh mitregierenden Regionalpartei MQM und Angehörige der paschtunischen Minderheit gewaltsame Auseinandersetzungen lieferten. Auslöser sei die Ermordung eines MQM-Mitglieds gewesen.

Zwischen den beiden Gruppen kommt es in Karachi immer wieder zu Zusammenstößen. Erst im August vergangenen Jahres waren bei tagelangen Unruhen etwa 100 Menschen ums Leben gekommen, nachdem Unbekannte einen MQM-Politiker erschossen hatten.