Elfenbeinküste: Sperrgebiet um Gbagbo-Residenz

Der international anerkannte Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, hat das Gebiet um die Residenz seines Rivalen Laurent Gbagbo zum Sperrgebiet erklärt.

Mit der Blockade sollten die Anrainer vor den Kämpfen mit Gbagbo und seinen letzten Getreuen geschützt werden, sagte Ouattara gestern in seiner ersten Fernsehansprache seit der blutigen Eskalation des Machtkampfs mit Gbagbo.

Gbagbo will nicht aufgeben

Der langjährige Staatschef weigert sich weiter, sein Amt abzugeben, und hält sich seit Tagen in einem Bunker seiner Residenz in Abidjan verschanzt. Alle Versuche Ouattaras und dessen Truppen, ihn mit Gewalt aus der Residenz zu holen, sind bisher gescheitert.

Während sich die Situation in Abidjan von Tag zu Tag zuspitzt, versprach Ouattara, für Ruhe, Ordnung und Sicherheit in der Millionenmetropole und im ganzen Land zu sorgen. Ab heute werde die nächtliche Ausgangssperre gemildert mit dem Ziel, die Lage wieder zu normalisieren.