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Konzern gibt Steuererhöhung Mitschuld

Die Austria Tabak stellt die letzte Zigarettenproduktion in Österreich ein: 240 Mitarbeiter in der Tabakfabrik Hainburg und 80 in der Wiener Zentrale verlieren damit ihren Job - und ein traditioneller Produktionszweig, der seine Wurzeln noch tief in der Monarchie hatte, geht zu Ende. Die ertragreiche Austria Tabak war 2001 vom damaligen Finanzminister Grasser verkauft und seitdem ständig verkleinert worden. Der japanische Mutterkonzern JTI begründete die nunmehrige Schließung unter anderem mit der jüngsten Tabaksteuererhöhung. Die Gewerkschaft sprach von einem „Lehrbeispiel verantwortungsloser Politik “.

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