Unibudget: Erste Misstöne zwischen Töchterle und Rektoren

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Zwei Wochen nach dem Wechsel Karlheinz Töchterles (ÖVP) von der Spitze der Uni Innsbruck an die des Wissenschaftsministeriums sind nun erste Misstöne zwischen ihm und seinen ehemaligen Rektorenkollegen zu hören.

Dass Töchterle es am Mittwoch in der ZIB2 als „nicht ganz schlüssig“ bezeichnete, wenn Unis schon jetzt Angaben über konkrete Fehlbeträge für die kommenden Jahre machen, brachte ihm gestern Rüffel von der Universitätenkonferenz (uniko) ein. Seine Aussage sei „absolut nicht nachvollziehbar“, schließlich habe er als Rektor selbst zusätzliche 300 Millionen Euro pro Jahr gefordert, so uniko-Präsident Hans Sünkel in einer Aussendung.

Töchterle habe noch in den Wochen und Monaten vor seinem Wechsel ins Ministerium „die Berechnungen und einhelligen Forderungen der uniko mitgetragen und auch nach außen vertreten“ und auch seine Amtsvorgängerin Beatrix Karl (ÖVP) habe die Größenordnung von 300 Millionen Euro im Wesentlichen bestätigt, sagte der uniko-Chef. „Der Minister erweist damit weder sich noch den Universitäten einen Dienst, wenn er von diesen Zahlen zwei Wochen nach Amtsantritt abrückt und von Übertreibungen spricht“.