Erneut erhöhte Strahlung in Fukushima gemessen

Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima I meldet der Betreiber Tokyo Eletric Power (TEPCO) erneut erhöhte radioaktive Werte. Im zerstörten Gebäude des Reaktors 1 wurden bis zu 700 Millisievert pro Stunde gemessen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen TEPCO-Bericht.

Dort, wo Arbeiter neue Kühlsysteme installiert hatten, war die radioaktive Belastung zuletzt auf zehn bis 70 Millisievert pro Stunde gesunken. Der Grund für die erhöhten Werte war zunächst nicht bekannt.

Sieben Arbeiter des Betreibers TEPCO und zwei Vertreter der staatlichen Atomenergieagentur hatten Reaktor 1 heute Früh (Ortszeit) für Messungen der Strahlenwerte betreten. Ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein anschließender Tsunami hatten das Atomkraftwerk am 11. März stark beschädigt. Radioaktivität war in die Luft und ins Meerwasser gelangt.