Mädchen in Uganda an Ebola-Virus gestorben

In Uganda ist vergangene Woche ein zwölfjähriges Mädchen an Ebola gestorben. Das Mädchen sei am 6. Mai in der Stadt Bombo rund 35 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kampala in ein Krankenhaus eingeliefert worden und wenige Stunden später gestorben, sagte eine Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Uganda gestern der Nachrichtenagentur AFP. Tests hätten am Freitag ergeben, dass sie an dem Ebola-Virus gestorben sei.

Den WHO-Angaben zufolge wurde im Krankenhaus von Bombo eine Quarantäne-Einheit eingerichtet, um mögliche weitere Ebola-Patienten aus der Region aufzunehmen. Der Direktor des nationalen Gesundheitsdienstes, Nathan Muhisha, sagte, es sei eine Sitzung zur Besprechung des Vorfalls einberufen worden.

Die hoch ansteckende Viruserkrankung, die nach einem Fluss in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo benannt ist, verläuft in 50 bis 90 Prozent der Fälle tödlich. Zuletzt starben 2007 im Westen Ugandas 37 Menschen an der Seuche.