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„Widerwärtige und monströse Worte“

„Ich will nicht, dass man mir die Anklage vorliest, keinen einzigen Buchstaben, keinen einzigen Satz“, hat der wegen Völkermordes, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagte Ex-General der bosnischen Serben, Ratko Mladic, bei der ersten Anhörung vor dem Tribunal in Den Haag gesagt. Verlesen wurden Punkte der 37 Seiten langen Anklageschrift dennoch. Mladic will davon nichts hören: Das seien „widerwärtige und monströse Worte“. Er brauche nun mehr als 30 Tage Zeit, um seine Verteidigung vorzubereiten.

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