Mitterlehner gegen Wunsch nach mehr Urlaub

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat die Forderung der Gewerkschaft nach mehr Urlaub klar zurückgewiesen. Das wäre ein falsches Signal für den Wettbewerb, sagte Mitterlehner heute vor dem Ministerrat.

Man müsse derzeit schauen, dass die Konjunktur anspringe und man im Wettbewerb nicht zurückbleibe. Da sei der Vorschlag der Gewerkschaft „kein stimmiges Zeichen“, so Mitterlehner. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) meinte dagegen, man könnte über diesen Vorstoß diskutieren.

Absage von Wirtschaftskammer

Auf die Forderung der Gewerkschaft der Privatangestellten nach sechs Wochen Urlaub für alle folgte eine prompte Absage der Wirtschaftskammer. Schon jetzt liege Österreich in Sachen Urlaubstage im europäischen Spitzenfeld, sagte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl (ÖVP).

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Gewerkschaft fordert mehr Urlaub

Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-djp) forderte zuvor eine sechste Urlaubswoche schon ab 20 Jahren Betriebszugehörigkeit.

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