EHEC: Entschädigung für Berlakovich denkbar

Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) kann sich nationale Entschädigungen für die heimischen Bauern im Zuge der EHEC-Epidemie vorstellen, wenn es auf EU-Ebene zu keinen Entschädigungszahlungen kommt. Das sagte er vor dem Ministerrat.

Der Schaden für die österreichische Landwirtschaft belaufe sich mittlerweile auf 500.000 Euro und werde bis Ende der Woche auf rund eine Million steigen.

Situation „dramatisch“

Der Landwirtschaftsminister bezeichnete die Situation als „dramatisch“. Die Verunsicherung müsse rasch beendet werden, denn die Gemüsebauern seien „massiv betroffen“. Die österreichischen Landwirte kämen schutzlos zum Handkuss. „Die Konsumenten können unserem Gemüse vertrauen“, so Berlakovich.

Man müsse das Vertrauen der Konsumenten wieder zurückgewinnen. Er habe für entsprechende Marketingmaßnahmen eine Million Euro umgeschichtet. Einen Bedarf für neue Gütesiegel sieht der Minister nicht. Es gebe schon ausreichend Kennzeichnungen für Lebensmittel.