Töchterle stimmt Euratom-Programm zu

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Österreich gibt die Blockade des Euratom-Forschungsprogramms auf. Die Weichen seien nun klar auf Sicherheit gestellt, erklärte Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle.

„Im Sinne der Bevölkerung hat Österreich in den vergangenen Wochen in harten Verhandlungen erreicht, dass die Sicherheits- und Ausstiegsforschung zentral verankert sind“, erklärte Töchterle heute in einer Aussendung zum Euratom-Forschungsprogramm, über das morgen im Rat Landwirtschaft abgestimmt werde.

Das Euratom-Forschungsprogramm hätte bereits beim letzten Wettbewerbsrat Ende Mai beschlossen werden sollen - die Abstimmung kam aber nicht auf die Tagesordnung, weil Österreich im Vorfeld klar signalisiert hatte, dem damals vorliegenden Programm nicht zuzustimmen, hieß es in der Aussendung. Somit habe Österreich erreicht, dass erneut verhandelt wurde.

Grünen: „Totalumfaller“

Kritik der Grünen, wonach Töchterle einen „Totalumfaller“ hingelegt habe, widersprach der Minister laut der Tageszeitung „Österreich“ vehement: „Wir konnten die Sicherheits- und Ausstiegsforschung zentral verankern und haben die Weichen für eine Neuorientierung der EU-Nuklearforschung gestellt.“