NATO: Drahtzieher des Hotelanschlags getötet

Nach dem Terrorangriff auf ein Luxushotel in Kabul hat die Internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) nach eigenen Angaben einen der mutmaßlichen Drahtzieher des Anschlags getötet. Wie die NATO-geführte ISAF heute mitteilte, starb der Mann am Vortag bei einem gezielten Luftangriff in der Grenzprovinz Paktia im Südosten Afghanistans.

Bei dem Toten soll es sich um einen ranghohen Kommandeur des radikalislamischen Hakkani-Netzwerks handeln, das wie die Taliban gegen ausländische Truppen und die afghanische Regierung kämpft.

Stundenlange Gefechte

In der Nacht auf gestern hatte ein Selbstmordkommando das Hotel Intercontinental in Kabul gestürmt und afghanischen und ausländischen Sicherheitskräften stundenlange Gefechte geliefert. Nach offiziellen Angaben kamen dabei alle neun Angreifer sowie neun Zivilisten und zwei Polizisten ums Leben.

Zur der Tat hatten sich die Taliban bekannt. Nach Erkenntnissen der ISAF wurde der Anschlag jedoch gemeinsam von Angehörigen der Taliban und des Hakkani-Netzwerks vorbereitet und durchgeführt.