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201 Menschen ermordet

Vier Haftstrafen von jeweils über 6.000 Jahren hat ein Gericht in Guatemala für ein Massaker an indianischen Ureinwohnern im Jahr 1982 verhängt: Drei ehemalige Elitesoldaten sind wegen der Ermordung von 201 Menschen zu je 6.060 Jahren Gefängnis verurteilt worden, ein früherer Unteroffizier zu 6.066 Jahren. Die Angeklagten hätten pervers gehandelt, als sie nach dem Massaker das Dorf von der Landkarte radierten, befand das Gericht am Dienstag. In Guatemala war von einem „historischen Prozess“ die Rede.

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