Themenüberblick

Demos und Informationsarbeit

Weltweit haben mittlerweile syrische Expats in zahlreichen Ländern Unterstützungskomitees gebildet, um den Kampf der Bevölkerung in ihrer Heimat gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad zu unterstützen.

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Mittlerweile seien die Landesgruppen in Europa auch untereinander vernetzt, berichtet der Koordinator des Österreich-Teams für die Unterstützung des Volksaufstandes in Syrien. In der Gruppe, die rund 4.500 Personen umfasst, sind sowohl Auslandssyrer als auch Österreicher mit syrischem Hintergrund aktiv.

Assad-Anhänger „an einer Hand abzählen“

Unterstützung für das Regime gebe es in der syrischen Community praktisch gar keine mehr. Die wenigen, die etwa bei Veranstaltungen noch Assad verteidigen, könne man „an einer Hand abzählen“ und stünden in Verbindung mit der syrischen Botschaft. Alle seien auf der Seite des Volksaufstandes, allerdings gebe es auch hierzulande Menschen, die sich nicht trauten, öffentlich zu protestieren.

Denn der Arm des Regimes greift zumindest indirekt auch ins Ausland, wie der Mann gegenüber ORF.at sagt. So habe Ende Juli der bekannte syrische Sänger Malek Jandali bei einer Protestaktion in Washington D. C. sein bekanntes Lied „Watani Ana“ („Ich bin meine Heimat“) aufgeführt. Noch in der Nacht seien seine in Syrien lebende Eltern spitalreif geschlagen worden.

Demo vor Kanzleramt

Jede Woche sonntagabends von 19.00 bis 21.00 Uhr veranstaltet das Komitee auf dem Wiener Stephansplatz eine Protest- und Solidaritätskundgebung, an der in der Regel 300 Menschen teilnähmen. Am Freitag findet mittags ein eineinhalbstündiger Protest vor dem Bundeskanzleramt geplant, so der Koordinator der Protestbewegung in Österreich.

Links: