Hunderte Menschen absichtlich infiziert

Mindestens 83 Menschen haben Versuche von US-Medizinern nach dem Zweiten Weltkrieg in Guatemala das Leben gekostet. Hunderte wurden damals ohne ihr Wissen mit Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und Tripper infiziert. Die Opfer waren Prostituierte, Häftlinge und psychisch Kranke, an denen man testen wollte, ob das damals noch neue Penicillin gegen die Bakterienstämme wirksam ist. Nach einer offiziellen Entschuldigung und der Einsetzung einer Untersuchungskommission durch US-Präsident Obama öffnen die Vereinigten Staaten nun, gut 65 Jahre später, dieses dunkle Kapitel ihrer Medizingeschichte.

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