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Politprovokateur mit rund zehn Prozent

Der polnische Ministerpräsident Tusk hat es geschafft: Seine liberalkonservative Bürgerplattform (PO) konnte die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) von Oppositionschef Kaczynski bei der Wahl am Sonntag klar in die Schranken weisen. Für die Überraschung sorgte aber ein anderer. Der Politprovokateur Palikot schaffte mit seiner neu gegründeten Ruch Palikota aus dem Stand rund zehn Prozent und damit Platz drei - mit einer antiklerikalen Partei, was im katholischen Polen als Sensation gilt. Dabei hatte der Ex-PO-Politiker bisher eher als Provokateur und Politclown gegolten.

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