Wenn Geld die Politik bestimmt

Ein ganzer US-Bundesstaat in der Hand eines einzigen Mannes: Dieses Bild zeichnet das US-Magazin „New Yorker“ von North Carolina. Seit Jahren habe der republikanische Milliardär und „Tea-Party“-Unterstützer Art Pope über vermeintlich philantropische Stiftungen und Institutionen ein mächtiges Netz an Politfinanzierung und Lobbying aufgezogen. Bei der Wahl im Vorjahr fielen beide Kammern des Bundesstaats erstmals seit 1870 in die Hände der Republikaner. Pope unterstützte 22 Kandidaten, 18 gewannen. 2008 konnte US-Präsident Obama North Carolina noch hauchdünn für sich entscheiden, für 2012 sieht es aber finster aus.

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