Weltweite Proteste von Kapitalismuskritikern

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Weltweit sind heute in Hunderten Städten Demonstrationen gegen einen schrankenlosen Kapitalismus geplant. Nach dem Vorbild der Anti-Wall-Street-Bewegung („Occupy Wall Street“) in den USA wollen die Teilnehmer unter anderem in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, England und Spanien gegen die Folgen der Finanz- und Eurokrise protestieren.

Mit dem Slogan „Wir sind 99 Prozent!“ wenden sie sich gegen eine von ihnen empfundene Gier der Finanzmärkte, die Millionen Menschen in die Armut treibe.

Festnahmen in den USA

Die weltweiten Protestaufrufe schließen an die „Occupy Wall Street“-Bewegung an. In zahlreichen US-Großstädten protestieren seit Mitte September regelmäßig Tausende Menschen gegen die ungleiche Verteilung von Reichtum und die anhaltende Arbeitslosigkeit. Unmittelbar vor dem Protesttag nahm die US-Polizei rund 50 Aktivisten in Denver und New York fest.

Aktionen in zahlreichen Städten

Auch in mehreren österreichischen Städten sind heute Protestaktionen geplant. Die geplanten Aktionen in Steyr, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck, Salzburg und Wien reichen von Kundgebungen über Speakers-Corners und Straßentheater bis zu Straßenbefragungen etwa über „Was empört Sie?“. An der Allianz „Wege aus der Krise“ beteiligen sich nach eigenen Angaben das globalisierungskritische Netzwerk Attac, die Armutskonferenz, GLOBAL 2000, Greenpeace, Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich, ÖH (Österreichische Hochschülerschaft), SOS Mitmensch sowie die Gewerkschaften GdG-KMSfB, GPA-djp, PRO-GE und VIDA.