UNO verurteilt Mordplan gegen saudi-arabischen Botschafter

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) hat das mutmaßliche iranische Komplott zur Ermordung des saudi-arabischen Botschafters in den USA verurteilt. Die gestern verabschiedete Resolution macht den Iran zwar nicht direkt für den Mordplan verantwortlich. Das Land wird darin aber aufgerufen, sich an internationales Recht zu halten und dazu beizutragen, dass die Drahtzieher zur Rechenschaft gezogen werden.

Von den 193 UNO-Mitgliedern stimmten 106 Staaten für die Resolution, neun dagegen und 40 enthielten sich. Im Oktober waren in den USA zwei Iraner mit angeblichen Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden festgenommen worden.

Killerkommando in Mexiko angeheuert?

Sie sollen geplant haben, in Mexiko ein Killerkommando anzuheuern, um den saudi-arabischen Botschafter in Washington zu ermorden. Die iranische Regierung weist jede Verwicklung in den Fall zurück und wirft den USA vor, die Vorwürfe erfunden zu haben, um Streit zwischen den Ländern der Region zu schüren.